Die A Quechua Masters-Idee
Polo ist ein Teamsport. Gerade darin liegt eigentlich eines der faszinierenden Elemente – neben den wunderbaren Polo Ponys. Aber in den meisten Fällen werden jedes Mal aufs Neue für ein Turnier aus purer Not und Ermangelung an Spielern irgendwelche Spieler zu „Teams“ zusammengewürfelt. Dass diese Teams aber nie zusammen trainiert oder gespielt haben, führt dazu, dass sich auch kein wirkliches Team-Play während des Turniers entwickeln kann.
Polo bisher war per se ein Sport der Individualisten und bei weitem kein Teamsport. Nie wurde aktiv der Ball zwischen den Teamspielern hin und her gepasst oder aktiv zusammen gespielt. Neben dem A Quechua Ziel, den Polosport allen Menschen zugänglich und für mehr und mehr Menschen erschwinglich zu machen, ist es auch ein erklärtes Ziel, die Qualität und das Niveau des Sports nachhaltig unter anderem durch besser ausgebildete und geschulte, professionellere Trainer und Methoden auch durch aktives Teamplay positiv zu beeinflussen.
Daraus ist die Idee von nationalen A Quechua Turnierserien entstanden, deren Grundgedanke es ist, dass Teams während einer vollen Saison gemeinsam um den A Quechua Turniersieg spielen. Gezwungenermaßen werden diese Teams gemeinsam trainieren und ein richtiges Zusammenspiel im Team entwickeln. Und genau jener Aspekt soll und wird wesentlich zu einer Steigerung des „ent-argentinisierten“ Polos beitragen. Es geht nicht darum, südamerikanische Spieler und Pros aus dem Sport zu verbannen, sondern das heimische Niveau des Spiels durch eigenständiges und nicht durch Pros gesteuertes und aufgebautes Spiel zu verbessern. Dann macht es nämlich auch Sinn, gemeinsam mit den Profis aus Argentinien und Brasilien zu spielen – aber auf einem generell höheren Niveau aller. Bisher sind die meisten Europäer im Spiel mit richtigen guten Spielern nur die „Hinterherreiter“ und „Zuseher“ auf dem Platz.
Die „Masters-Idee“ hat als Ziel, in immer mehr Ländern gemeinsam mit den lokalen und regionalen A Quechua Partnern nationale Turnierserien zu etablieren. Der Fokus liegt dabei auf der Form des Arena-Polos, einem Polo, das auf kleineren Feldern auf Sand, Rasen, Eis oder Schnee, im Freien oder in der Halle gespielt wird.
Das Arena-Polo ist wesentlich attraktiver für die Zuseher und vor allem auch anspruchsvoller für die Spieler und die Ponys, weil das kurze Spiel höchste physische und mentale Konzentration und Leistungsfähigkeit fordert. Gewinnt beim Rasenpolo letzten Endes immer jener Spieler oder jenes Teams mit den besseren Pferden, ist es beim Arena Polo einfach das technisch und taktisch besser aufgestellt Team. Somit ist Arena-Polo authentisches Polo – und zudem wesentlich spektakulärer und schneller für alle Beteiligten. Die Austrian A Quechua Masters Tour verspricht daher schnelles, abwechslungsreiches und bisher in dieser Form noch nie in Europa präsentiertes Polo auf hohem und dennoch sympathischem, freundschaftlichem Niveau. Somit sind die verschiedenen Events ein Muss für alle Freunde und Anhänger von schnellen Ball- und Teamsportarten.
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