Reitunfall in der Reitstunde, wer haftet!!??

Meine Schwägerin hatte vor Kurzem einen schweren Reitunfall, bei dem sie sich einen Trümmerbruch des Oberarmknochens zugezogen hatte, in dessen Folge sie über einen längeren Zeitraum nicht arbeiten konnte und sogar operiert werden musste. (Schmerzen und Narben sind bis Heute vorhanden).

Eine kurze Schilderung der Ereignisse. Meine Schwägerin begann in einem Stall, der von der Fena als Reitschulbetrieb gekennzeichnet war zu reiten und wurde dort von einer Praktikantin (vermutlich aus Lambach) unterrichtet. Die Dame verfügte offensichtlich über keine der ausgeschriebenen FENA Prüfungen (was natürlich keinerlei Rückschlüsse auf ihre Kompetenz schließen lässt) und baute den Unterricht auch zur vollen Zufriedenheit meiner Schwägerin auf. Jedoch überschätzte die Dame das Können meiner Schwägerin gravierend (diese war zu diesem Zeitpunkt gerade fähig ohne Longe im Schritt und Trab auf geraden Linien zu reiten) und schlug vor, sie auf ihrem Privatpferd und noch dazu ohne Sattel zu unterrichten. Meine Schwägerin nahm das Angebot natürlich dankend an und alles kam, wie es kommen musste. Sie viel vom Pferd und zog sich einen Trümmerbruch des Oberarmknochens zu.

Nun meine Frage: Wer haftet in diesem Fall? Ist eine Forderung auf Schadensersatz einreichbar? Wie hoch dürfte diese ausfallen?
Trifft meine Schwägerin als "blutige Anfängerin" eine Teilschuld?
Ich freue mich auf eure Antworten!

Gruß Ekesch