CDI Fritzens: Sieg für Ulla Salzgeber und Herzruf’s Erbe

Freute sich über den Sieg und das gelungene Comeback von Herzruf's Erbe: Ulla Salzgeber (Foto: Julia Rau/Archiv)

Der zweite Tag des 15. Manfred Swarovski-Gedächtnisturniers brachte den zweiten deutschen Triumph: Im Grand Prix der Kür-Tour gelang Ulla Salzgeber ein famoser Sieg – für Herzruf's Erbe war es ein glanzvolles Comeback nach langer Verletzungspause.


Vor zwei Jahren hatte Herzruf’s Erbe beim CDI am Schindlhof seine ersten großen Erfolge auf internationaler Ebene gefeiert – jetzt gelang ihm hier ein eindrucksvolles Comeback nach langer Verletzungspause. Für den elfjährigen, rheinischen Fuchswallach von Ulla Salzgeber war der Grand Prix der Grand Prix Kür-Tour der erste Freilandstart seit seiner Verletzung beim CHIO Aachen im Sommer 2009, die seiner Reiterin Ulla Salzgeber (Bad Wörrishofen) die Teilnahme an der Dressur-EM in Windsor (Großbritannien) kostete. Der Fuchswallach absolvierte schon fast in alter Form und siegte mit 70,596  Prozentpunkten vor der Wiesbadenerin Anja Plönzke mit Mont d’ Or (68,979) und der Oberösterreicherin Victoria Max-Theurer und Eichendorff (68,383). Der deutsche Bundestrainer Holger Schmezer zeigte sich zufrieden mit dem Ritt der zweifachen Olympiasiegerin: „Herzruf’s Erbe hatte viele Höhepunkte in seiner Vorstellung und zeigte sein großes Potential, aber es fehlt ihm noch an der Turnierroutine. Seit seiner Verletzung im vergangenen Jahr war er bisher nur beim Turnier in Bremen im Februar.“

Lob zollte er auch der Vorstellung von Isabell Werth und Satchmo am Vortag. Die Olympia-Zweiten hatten die Qualifikation für den Grand Prix Special gewonnen, der ebenfalls am Sonntag ausgetragen wird. „Die Grundtendenz der Vorstellung war hervorragend. Ich habe Satchmo noch nie so überragend in den Trabverstärkungen gesehen, und die Seriengaloppwechsel waren unheimlich ausdrucksstark. Schade, dass er auch Fehler hatte, sonst wäre seine Note noch höher ausgefallen.“

Ihren Vortagessieg aus dem Prix St. Georges konnte Isabell Werth mit Don Johnson in der Intermediaire I allerdings nicht wiederholen. Dieser ging statt dessen an die Zweiten des Vortags, Brigitte Wittig und Balmoral. Platz zwei sicherte sich Jan Disterer (München) mit Walking on Clouds vor der Däning Lone Jörgenssen mit FBW De Vito – Isabell Werth kam mit Don Johnson über Platz vier diesmal nicht hinaus.
Birgit Popp/Pferdplus

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