Courtney King-Dye: Erholung nach leichtem Schlaganfall
Anfang Jänner hatte die Dressurreiterin während ihrer Rehabilitation einen leichten Schlaganfall erlitten – der glücklicherweise keine bleibenden Schädigungen hinterlassen hat. Ihr Zustand bessert sich nun wieder.
Rund zehn Monate ist es her, seit die US-amerikanische Dressurreiterin und Olympia-Teilnehmerin Courtney King-Dye während eines Dressurturniers stürzte und sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte. Wochenlang lag sie im Koma und kämpfte ums Überleben – seit Monaten aber macht sie in ihrer Rehabilitation große Fortschritte, wie auch Pferdplus berichtete. Auf ihrer Website führt Courtney King-Dye ein Online-Tagebuch, in dem sie über den Verlauf ihrer Rehabilitation regelmäßig informiert.
Vor wenigen Tagen aber stockte vielen ihrer Fans der Atem: Courtney berichtete, dass sie am Samstag, dem 8. Jänner, einen leichten Schlaganfall erlitten hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Nun gab die 33-jährige Dressurreiterin Entwarnung: Sie habe großes Glück gehabt und werde von dem Schlaganfall keine neurologischen Schäden davontragen, schrieb King-Dye auf ihrer Website. Sie sei annähernd wieder in der Verfassung wie vor ihrem Schlaganfall und werde jeden Tag ein Stück kräftiger. Der Schlaganfall sei für sie ein offenbar notwendiger Weckruf gewesen, nicht zu viel in zu kurzer Zeit zu wollen – sie müsse und werde es nun langsamer angehen, ihre Wiedergenesung brauche einfach mehr Zeit. Weiters schreibt sie: „Ich habe soviel gemacht und so sehr versucht, Fortschritte zu machen, dass ich meinem Körper nie eine Pause gab. Jetzt werde ich kürzertreten. Es ist hart für mich – aber mein Körper hat mir gezeigt, dass es notwendig ist.“ Auch ihre ehrgeizigen Pläne, schon demnächst wieder in den Dressursport zurückzukehren, relativiert sie. „Ich hatte gehofft, am Ende der Florida-Saison wieder dabei zu sein und vielleicht an den Panamerikanischen Spielen teilzunehmen. Aber ich bin noch nicht einmal in der Lage, Dressur zu reiten, geschweige denn Turniere zu bestreiten.”
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