CSI Farrach-Zeltweg: Stefan Eder und Mario Bichler stark
Beim CSI2* in Farrach-Zeltweg (14.–17. Juni) schlugen sich Österreichs Springreiter hervorragend: Stefan Eder und Mario Bichler trugen sich an den ersten beiden Tagen in die Siegerlisten ein – im Großen Preis am Sonntag mußten sie sich jedoch dem Niederländer Jürgen Stenfert geschlagen geben.
Eine Woche vor den Staatsmeisterschaften in Villach lud Max Kaltenegger zu seinem wie üblich sehr gelungenen CSI2*-Event nach Farrach-Zeltweg ein. ReiterInnen aus Ungarn, Slowakei, Polen, Italien, Tschechien, Hongkong, Niederlande, Schweiz, Deutschland, Bulgarien, Lichtenstein, Ukraine, Türkei und natürlich dem Gastgeberland Österreich reisten in den obersteirischen Bezirk Judenburg und kämpften vier Tage lang um Spitzenrangierungen, Podestplätze und gute Runden
Aus heimischer Sicht konnte man sich in den Hauptprüfungen an den ersten beiden Tagen über grandiose Vorstellungen und zwei Siege freuen: Den Auftakt machte am Freitag Salzburgs Top-Reiter Stefan Eder, der die neunjährige, braune Stute „Concordija“ makellos über die 1,40 Meter pilotierte und sich vor Maximilian Schmid (GER) und Sándor Szász (HUN) Rang eins sicherte. Im samstägigen Championat spielten die Casino Grand Prix Gesamtsieger Mario Bichler und sein verlässlicher „Carrion De Los Condes“ ihre Stärke aus und triumphierte vor den beiden Italienern Roberto Turchetto und Francesca Ciriesi.
Spannend wurde es beim finalen Großen Preis am Sonntag, denn hier duellierten sich neun der 52 gestarteten Grand Prix-Reiter im 1,45 Meter hohen Stechen. Mit Simon Johann Zuchi und Stefan Eder waren auch zwei hochkarätige Garanten aus Österreich dabei. Am Ende mussten sich aber alle Jürgen Stenfert (NED) geschlagen geben. Im Sattel von „BMC Voirrellinde J J“ kam er in der Bombenzeit von 35,97 Sekunden über die Ziellinie und ließ den zweitplatzierten Niklaus Schurtenberger (SUI) weit hinter sich (38,63 Sekunden). Vom dritten Rang gab Simon Johann Zuchi mit seinem „Apollo v. Pachern“ als bester Österreicher ein kräftiges Lebenszeichen. Sie beendeten ihre Runde in 38,78 Sekunden. Schneller als der Sieger ins Ziel gekommen wäre Stefan Eder, der aber leider einen Flüchtigkeitsfehler in der Entscheidung kassierte (6. Platz).
Mag. Theresa Deisl/Pferdplus
Alle Ergebnisse von Farrach findet man hier.
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