CSI Genf: Licht und Schatten für Hugo Simon

Hugo Simon und Ukinda hatten im ersten wichtigen Springen leider kein Glück (Archivfoto: Julia Rau)

Am ersten Tag des hochkarätigen Fünf-Sterne-Weltcup-Turniers im Genfer Palexpo (9.–12. Dezember) gab es für Hugo Simon eine Top-Platzierung – und zweimal lief es weniger gut. Sieger des ersten wichtigen Springens wurde der US-Amerikaner McLain Ward.

Der Auftakt war noch verheißungsvoll: Im ersten Zeitspringen holte Hugo Simon mit dem 15-jährigen Fuchswallach Hors la Loi II den ausgezeichneten sechsten Rang – und ließ dabei Topreiter wie Rodrigo Pessoa, Jeroen Dubbeldam und Carsten-Otto Nagel hinter sich. Auch mit seinem zweiten Pferd Ukinda ritt Hugo Simon auf Platz 20 noch ins Geld. Der Sieg in dieser Prüfung ging an den Franzosen Philippe Rotier auf Ideal de Roy, die Plätze zwei und drei an Pius Schwizer/Verdi III sowie Martin Fuchs/Riot Gun, beide aus der Schweiz.

Nicht nach Wunsch lief es hingegen im Zwei-Phasen-Springen, das der Belgier Dirk Demeersmann/Baron Cento Heldenlaan vor den beiden Schweizern Daniel Etter/Cederick und Steve Guerdat/Brustor Boy of Kannan für sich entscheiden konnte. Hugo Simon kam mit Hors la Loi II nach einem Abwurf über Rang 23 nicht hinaus.

Hauptbewerb am gestrigen Eröffnungstag war zweifellos der mit 100.000,– Euro dotierte Credit Suisse Grand Prix über 1,55 m – und hier lief es für den Österreicher leider gar nicht nach Wunsch: Nach drei Abwürfen mit Ukinda kam Simon nur auf Platz 44. Der Sieg ging in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Stechen an den US-Amerikaner McLaiin Ward auf Antares (0/34,96 Sek.), vor dem Olympiasieger von Sydney Jeroen Dubbeldam/BMC van Grunsven Simon aus den Niederlanden (0/35,07 Sek.) und dem Briten Guy Williams/Torinto van de Middelstede (0/35,15 Sek.). Auch der Viertplatzierte Rolf-Göran Bengtsson/Quintero la Silla aus Schweden lag mit fehlerfreien 35,26 Sekunden nur drei Zehntel hinter dem Sieger.

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