CSI** Preding: Davide Kainich (ITA) siegt im Großen Preis, Hugo Simon auf Rang drei

Hugo Simon holte Rang drei im Großen Preis von Preding. (Archivbild: Julia Rau)

Das letzte Quentchen Glück fehlte Österreichs Spring-Evergreen Hugo Simon zum ganz großen Erfolg – der Jubel des Publikums genoss er dennoch: Mit schnellster Zeit im Stechen, aber einem Abwurf verfehlte Hugo Simon den Sieg im Hauptbewerb der CSI-Premiere in Preding denkbar knapp.

Erst vor wenigen Tagen – exakt am 3. August – hatte Hugo Simon seinen 68. Geburtstag gefeiert, und beim CSI** Preding (5.–8. August) hätte er sich beinahe das schönste Geschenk selbst gemacht: Nachdem Hugo Simon bereits ein schweres Springen am Freitag Abend mit Bravour gewonnen hatte, schaffte er auch im abschließenden Hauptbewerb des Turniers, dem Großen Preis von Preding, den Einzug ins Stechen. Und beinahe hätte er seinen Auftritt in seiner Wahlheimat auch glanzvoll gekrönt. Ein einziger Abwurf verhinderte schließlich, dass der dreifache Weltcupsieger und Olympia-Silbermedaillengewinner den Jüngeren wieder einmal zeigen konnte, wo Gott wohnt.

Von den insgesamt 42 StarterInnen erreichten sieben Reiter das Stechen – nicht weniger als fünf davon aus Österreich. Für einen Heimsieg reichte es dennoch nicht: Mit einem fehlerfreien, auf Sicherheit ausgerichteten Ritt holte sich der Italiener Davide Kainich auf Loro Piana JHG in 39,28 Sekunden den Sieg und 7.000,– Euro Preisgeld. Rang zwei ging an den Polen Dawid Kubiak auf Limbo 130, der in 43,97 Sekunden ebenfalls fehlerfrei blieb Als schnellster Vier-Fehler Reiter belegte Hugo Simon mit Hors la Loi II Rang drei – tröstete sich aber mit den Ovationen des Publikums und immerhin 3.000,– Euro Preisgeld. Die weiteren Plätze gingen an Anton Martin Bauer/Coloredo 2, Dieter Köfler/Golden Gun, Markus Saurugg/Optima 2 und Peter Englbrecht auf Wendy 25.

Der Wettergott meinte es mit dem Predinger Veranstalter nicht unbedingt gut – man kämpfte mit anhaltenden Regenfällen und dadurch schwierigen Bedingungen. Doch organisatorisch meisterte man alle Hürden tadellos – und auch aus sportlicher Sicht war die CSI-Bilanz positiv: Von den insgesamt 18 ausgeschriebenen Prüfungen gingen nicht weniger als 16 an Österreich: Gleich fünfmal stand Daniel Sonnberger ganz oben auf dem Podest, je drei Siege verbuchten Gerfried Puck und Alexander Dietrich, je einen Sieg Hugo Simon und Bernhard Maier. In den Prüfungen der Childen Tour war zweimal Thomas Reif nicht zu schlagen, ein Sieg ging an Nani Kulmitzer.

 

Impressionen vom CSI** Preding finden Sie hier.

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