CSI Ranshofen: Triple für Mandy Goosen
Unglaubliche Leistungen vollbrachte Mandy Goosen beim CSI2* in Ranshofen (18.-21. August): Alle drei Prüfungen der Großen Tour gingen an die 35-jährige Britin. Stefan Eder holte im Großen Preis Platz zwei.
Mandy Goosen ging nach ihren Triumphen in den ersten Teilbewerben der Big Tour natürlich auch im Großen Preis als ganz große Favoritin ins Rennen ging. Schon im Grundumlauf der bis 1,45 Meter ausgebauten Prüfung zauberte sie im Sattel ihres „Unesco 33“ eine fehlerfreie Runde hin – das ließ den Ausgang der Finalprüfung erahnen. Zuvor musste sie sich aber noch gegen weitere 13 Konkurrenten im Stechen durchsetzen – und das schaffte sie mit Bravour: In sagenhaften 35,88 Sekunden flog das kongeniale Duo förmlich über die Stechhindernisse und mit der absoluten Bestzeit auch zum Sieg im Großen Preis von Ranshofen.
Am zweiten Platz ließ Stefan Eder mit seiner aufstrebenden Nachwuchsstute „Concordija“ aufhorchen. Die erst achtjährige Caretino-Tochter bewies einmal mehr, dass sie sehr viel Potential für die Zukunft mitnimmt und man von ihr noch vieles hören wird, konnte sie mit ihrem doch noch sehr jungen Alter in den ein oder anderen Großen Preisen brillieren und bei den Rahmenbewerben der Global Champions Tour mit guten Resultaten glänzen. Heute reichten ihre 39,99 Sekunden für den sensationellen zweiten Endrang.
Knapp den Einzug in die Entscheidung verpassten die beiden heimischen Lokalmatadoren Wolfgang Ötschmaier und Clemens Bernard, die im doch sehr anspruchsvollen Kurs von Franz Madl und seinem Assistenten Franz Schiermayr einen Flüchtigkeitsfehler kassierten.
Weitere Entscheidungen
Das Finale der Silver Tour entschied Maximilian Ziegler (GER) auf seiner bayrisch gezogenen Stute Colline Z in 37,17 Sekunden für sich, Plazt zwei ging an Beat Mändli (SUI) und seinen sprunggewaltigen Hors La Loi II-Sohn Webster. Auch der Sieg im Remax Immobilien Junior Tour Grand Prix ging an Deutschland – nämlich an Julia Schönhuber (GER) auf Cold Case in 43,11 Sekunden im Stechen. Platz zwei eroberte die Schweizerin Salome di Gallo mit ihrem Irländer Walterstown Clover (45,67 Sek.). Das Friends Tour Finale am Sonntag ging wiederum an einen deutschen Springreiter – an Michael Fildebrand auf Nydelle des Roses. Gleich dahinter folgte ein Damen-Quartett aus Österreich: Theresa Krießmann (St) holte mit ihrem bayerischen Warmblutwallach "Rochester Bounty" Platz zwei, Lokalmatadorin Lisa Hofinger (OÖ) eroberte mit ihrer 9-jährigen Stute La Strada Platz drei, Viktoria Ledermaier (T) mit Le Primeur B (von Hilton) wurde Vierte – und Gudrun Arvai (S) mit dem Holsteinerwallach Caligula 47 Fünfte: Bravo!
Mag. Theresa Deisl/Pferdplus
Alle Ergebnisse gibt‘s unter www.horse-events.at.
Mag. Theresa Deisl
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