CSI Wr. Neustadt: Deutscher Sieg im Großen Preis
Tim Hoster (GER) siegte im Großen Preis des CSI3* auf der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt. Bester Österreicher war Simon Johann Zuchi mit Apollo v. Pachern auf Rang sieben.
Traumhafte Bedingungen, guter Sport und ein Feeling (fast) wie in Aachen: So könnte man den internationalen Springevent auf der Theresianischen Militärakademie (1.–4. Juli 2010) Wr. Neustadt zusammenfassen, bei dem erstmalig parallel zum hochdotierten CSI3* auch ein Bewerbe im Rahmen eines CSI1* ausgeschrieben wurden. Somit gingen neben Spitzenreitern aus dem In- und Ausland auch die Amateure an den Start.
Österreich als gutes Pflaster
Am Ende kürte sich ein bekanntes Gesicht aus Deutschland zum strahlenden Gewinner des Wochenendes: Der Grand Prix Sieger von Ebreichsdorf, Tim Hoster (GER), gewann gleich zwei der vier Weltranglistenspringen. Zum Einen war er mit L.B. Look at me, einer erst achtjährigen Oldenburgerstute, im Championat des Landes Niederösterreich höchst erfolgreich – reihte er sich immerhin vor Hugo Simon und Jur Vrieling (NED) auf Platz eins. Und zum Anderen holte er sich mit dem zehnjährigen Raphael-Nachkommen Rastielle 2 den Sieg im Grand Prix der Theresianischen Militärakademie „Ehrenpreis des Jahrgangs Novak von Arienti“, der als Qualifikation für die Weltreiterspiele in Kentucky und die Europameisterschaft 2011 galt. Hoster verwies im 13-köpfigen Stechen Jur Vrieling/VDL Emmerton und Dirk Demeersman/Bufero van het Panishof (BEL) auf die Plätze zwei und drei. In diesem Springen über 1,55 Meter schafften zwei Österreicher die Sensation: Sowohl der Steirer Simon Johann Zuchi/Apollo v. Pachern als auch der Oberösterreicher Josef Schwarz jun. auf der 8jährigen Carmen blieben im Grundparcours ohne Fehler, kassierten im Stechen einen Abwurf und landeten schlussendlich auf den Plätzen 7. und 10 – ein schöner Erfolg für beide.
Favoritensieg in der Mächtigkeit
In der samstägigen dritten Etappe der High Fly Tour hatte wie im Vorjahr schon Lokalmatador Thomas Gebath (NÖ) die Nase vorne: Nur er und seine sprunggewaltige „Cinderella 35“ konnten die entscheidenden 2,10 Meter fehlerfrei überwinden. Der in der Zwischenwertung führende Maximilian Schmid (GER) hatte einen Abwurf und wurde Zweiter. Rang drei ging an den letztwöchigen Mächtigkeitssieger Thomas Metzger (S).
Mag. Theresa Deisl
Weitere Infos und Ergebnisse finden Sie hier.
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