CSI2** Zeltweg-Farrach: Grand Prix-Sieg für Gerfried Puck

Gerfried Puck holte mit 11th and Bleeker den Sieg im Großen Preis von Farrach-Zeltweg (Foto: Archiv)

Mit seinem „Oldie“  11th and Bleeker unterm Sattel sprang der Kärntner zum Sieg im Großen Preis des CSI** Farrach-Zeltweg (13.–15. August). Anton Martin Bauer holte als zweitbester Österreich Platz vier.



Geduld und gute Nerven wurden von den Zuschauern beim Hauptbewerb des hochdotierten CSI** Farrach-Zeltweg verlangt: Von 59  gestarteten Paaren erreichten nicht weniger als 18 das Stechen, darunter auch sämtliche Favoriten wie die Schwedin Helena Lundbäck (SWE), Hugo Simon, Julia Kayser und Anton Martin Bauer. Am Ende aber war es ein anderer, der die Nase vorne hatte – nämlich der Kärntner Gerfried Puck, der mit 11th and Bleeker den Routinier in seinem Stall gesattelt hatte. Puck reitet den 1995 geborenen Bleeker bereits seit 2003 und hat mit ihm viele seiner schönsten Erfolge erzielt, so etwa den Sieg im Großen Preis des Fünf-Sterne CSIO von Lummen 2004.
 
Parcoursdesigner Stefan Wirth baute auch den Stechparcours mit feiner Klinge – und selektierte eher über die Linienführung als über Springfehler: Von den 18 Teilnehmern im Stechen blieben denn auch zehn ohne Abwurf – somit gab die Zeit und damit die beste Linie den Ausschlag. Und die fand eindeutig Gerfried Puck, der an exakt den richtigen Stellen beschleunigte und mit 36,26 Sekunden den zweitplatzierten Japaner Sugitani Taizo eine ganze Sekunde abnahm. Dahinter wurde es dann richtig eng: Die drittplatzierte Helena Lundbäck lag nur 18 Hunderstel hinter dem Japaner, Anton Martin Bauer – in den letzten Wochen mit Coloredo 2 in blendender Form – verlor auf die Schwedin gar nur eine Hunderstel. Mit Rang sieben erzielte Julia Kayser, die mit ihrer langjährigen Partnerin Pherna ebenfalls auf ein routiniertes Pferd setzte – und prompt belohnt wurde. Hugo Simon erreichte auf Ukinda nach einem Abwurf im Stechen Rang zwölf.
 
Dem Veranstalter-Ehepaar Max und Friedl Kaltenegger ist mit dem diesjährigen Turnier auch heuer wieder ein Schritt nach vor gelungen: Die internationale Akzeptanz des Turniers steigt merklich, wie die Teilnahme von ReiterInnen aus 22 Nationen und auch Topstars wie Helena Lundbäck beweist. Und auch die Sponsoren und die zahlreichen Zuschauer – allein 3.000 waren es beim Großen Preis – waren zufrieden: Engagement lohnt sich eben – und Max Kaltenegger ist zweifellos einer der engagiertesten und leidenschaftlichsten Veranstalter des Landes.



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