CVIO Stadl-Paura: Österreichs VoltigiererInnen nützen Heimvorteil

Die Gruppe Pill dominierte den ersten Durchgang im CVI3*-Bewerb. Foto: Andrea Fuchshumer

Die Junioren Einzelvoltigierer halten sich beim Int. Voltigierturnier in Stadl-Paura (17.–20. Mai) mit komfortablen Abstand weiterhin in Führung - das Junior Team des Club 43 landete auf Rang zwei. Die Führung im CVI2* Bewerb der Damen, im CVI3* Herren und Rang eins und zwei bei den Senior Teams bleiben im Lande.

Für Österreichs Athleten ist das CVIO Stadl-Paura (OÖ) die erste Qualifikation für die diesjährige Weltmeisterschaft in Le Mans (FRA) und auch für die Junioren EM (Pezinok – Slowakei). Hier das Zwischenergebnis nach den ersten beiden Tagen.

Daniela Fritz liegt in der Zwischenwertung des Junioren-Damenbewerbs voran. Foto: Andrea Fuchshumer Junioren
Daniela Fritz, amtierende Junioren-Vize-Europameisterin, setzte sich am Donnerstag schon nach der Pflicht mit ihrem Pferd Caramel an der Longe von Maria Lehrmann gegenüber der starken Konkurrenz durch – und auch dem Kürdurchgang am Freitag blieb die Burgenländerin mit einer Note von 8,223 in Führung. Die Niederösterreicherin Daniela Slomka turnte sich mit Pinot Noir und LF Edith Kermer-Berger auf den zweiten Rang nach vorne – 7,806 Punkte. Auf dem dritten Zwischenrang landete die Deutsche Gianna Meier (7,790) auf dem Pferd Tamino longiert von Stefan Lotzmann. Außerdem rangieren weitere sechs Österreicherinnen auf den Plätzen vier bis neun.
Bei den Herren dominierte ebenfalls in Pflicht und Kür ein Österreicher – Ramin Simon Rahimi von der Voltigiergruppe Club 43 (NÖ) – amtierender Junioren-Vize-Europameister – mit Manuela Barosch an der Longe von Royal Salut. Mit einer Note von 7,904 liegt Ramin gute zwei Zehntel vor dem Zweitplatzierten Slowaken Adam Lukac mit 7,705 (Pferd Milas, LF Martin Vavacek). Auf Rang drei, mit 7,074 nach der ersten Runde, voltigierte sich der Italiener Dominice Davide mit Giovanni 164 und LF Silvia Lucchesi.
Das österreichische Juniorenteam – Club 43 (NÖ) auf Dionysos - konnte seinen zweiten Pflichtrang auch nach der ersten Kür halten – Note 7,028. In Führung ging das deutsche Team Schenkenberg mit ihrem Pferd Santaro und auf dem dritten Platz landete das Tschechische Junior Team mit Aquaris (6,708).

CVI2* Damen Einzel
Ein Bewerb, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen wird beim CVIO Stadl Paura ist der 2* Bewerb im Einzel – hier nur Damen am Start und auch hier österreichische Dominanz. In diesem Bewerb wird kein Technik Test geturnt. Die Steirerin Stefanie Kowald landete, trotz äußerst kurzfristiger Entscheidung doch an den Start zu gehen, mit Deuville an der Longe von Barbara Lukesch auf dem ersten Zwischenrang (7,533).  Nur ein Zehntel dahinter (7,411) platzierte sich die Niederösterreicherin Pia Maria Stepanek auf Royal Salut mit LF Manuela Barosch. Rang drei für Marie Theres Braunegg und ihre Partner Karen Asmera und Darwin 5 (7,248).

CVI3* Einzel
Die altbekannte Dänin Rikke Laumann (EM Dritte 2011, 2009, EM Zweite 2005, 2003, Vize-Weltmeisterin 2004, 2002) voltigierte sich heute mit Ghost Alfarvad Z (LF Lasse Kristensen) in der Pflicht einen Vorsprung von drei Zehnteln 8,569 gegenüber der jungen Österreicherin Lisa Wild (S, 8,203) auf Robin, longiert von Nina Rossin heraus. An die sympathische Italienerin ging der dritte Pflichtrang – sie startete mit Harley und LF Nelson Vidoni (8,038).
Auf Rang vier und fünf platzierten sich Christa Kristofics-Binder (NÖ) und die Tirolerin Jasmin Gipperich.
Bei den Herren liegt der Tiroler Lukas Wacha auf Macchiato und LF Klaus Haidacher in Führung (8,188), gefolgt von dem deutschen Eric Oese auf Calvador und LF Andreas Bäßler mit einer Note von 8,009. Der Tscheche Adrian Toth erturnte sich mit Celtic Z und LF Jan Tribula den dritten Pflichtrang.

CVI3* Teams
Dreifachführung für Österreich – die VG Pill TU Schwaz (T) dominierte den ersten Durchgang, die Pflicht und zeigte neben der höchsten Note für die Übungen mit der besten Pferdenote für Elliot, der von Klaus Haidacher longiert wurde auf – Pflichtnote 7,447. Dicht gefolgt vom RC Wildegg unter der Führung von Maria Lehrmann und ihrem Pferd Libretto liegen die Niederösterreicher nur ein Zehntel dahinter – 7,353. Das Team Salzburg Freisaal mischt hier ebenfalls noch mit einer „Siebener-Note“ mit – 7,138 – Rang drei für die Salzburger Mädls-Truppe und ihren Robin, longiert von Nina Rossin. 
Heute Samstag werden die ersten Entscheidungen fallen – Pferdplus hält auf dem Laufenden.
Daniela Penz/Pferdplus

Alle Infos zum Turnier unter http://www.cvi-austria.org/

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