CVIO Stadl-Paura: Silber im Junioren Team Bewerb für Österreich

Im Pas de Deux-Bewerb liegen Jasmin Lindner und Lukas Wacha in Führung. Foto: Andrea Fuchshumer

Die VoltigiererInnen der Juniorengruppe des Club 43 (NÖ) holten beim CVIO Stadl-Paura (17.–20. Mai) Silber. Im Pas de Deux-Bewerb liegt das Tiroler Paar Jasmin Lindner und Lukas Wacha in Führung. Im Teambewerb (CVI3*) liegt der RC Wildegg voran.

Das Junior Team vom Club 43 war von Rang zwei nicht mehr zu verdrängen – und holte mit Note 7,349 im Endklassement Silber. Mit einer Note von 7,803 war das deutsche Team Schenkenberg mit einem sicheren Abstand von fast fünf Zehnteln klar überlegen. Dennoch stehen die Chancen gut, dass das Team bei der Junioren EM für Österreich an den Start gehen kann. Endgültige Entscheidungen über die Nominierung der Österreichischen Junioren Equipe fallen allerdings erst bei der zweiten Sichtung (BLMM Mitte Juni). Rang drei beim erreichte das tschechische Junioren Team – Note 6,987.

Famoser zweiter Platz für das Junioren-Team vom Club 43. Foto: Andrea Fuchshumer Junioren Einzel
Den zweiten Pflichtumlauf bei den Junior Damen kann abermals Daniela Fritz (Caramel, LF Maria Lehrmann) für sich entscheiden – die Burgenländerin scheint heuer wieder schier unschlagbar zu sein. Mit der Note 8,178 hielt sie die Zweitplatzierte Deutsche Gianna Meier (Tamino, LF Stefan Lotzmann) mit 7,816 Zähler auf gutem Abstand. Zweitbeste Österreicherin mit Rang drei war die Tirolerin Eva Nagiller (7,775) auf Wolke Sieben, longiert von Klaus Haidacher. Rang vier bis sechs blieben ebenfalls in österreichischer Belegung – Daniela Slomka (NÖ), Anais Kristofics-Binder (NÖ) und Denise Bistan (T).
Ramin Simon Rahimi (NÖ, Royal Salut, LF Manuela Barosch) turnte sich mit seiner zweiten Pflicht einen noch größeren Abstand heraus – 8,197 - sagenhafte sechs Zehntel trennten ihn vom Zweiten, Adam Lukac (SVK, Milas, LF Martin Vavacek) – mit 7,557. Rang drei im zweiten Pflichtumlauf ging an den Tschechen Marek Hablovic auf Paegas und LF Pavlina Schillerova – 6,962.

Einzel CVI3*
Früh aufstehen mussten all jene Teilnehmer, deren Bewerb um 8.30 Uhr startete – der Technik Test der Einzelvoltigierer, in dem bei den Damen Anna Cavallaro mit ihrer grandiosen Darbietung die Führung übernahm (nur Techniktest). 8,074 Zähler für die Italienerin mit ihrem Pferd Harley und LF Nelson Vidoni. Rang zwei erreichte die in der Pflicht Zwölftplatzierte Österreicherin Sabine Kuntner mit Harvey an der Longe von Elisabeth Leithner – allerdings schon mit einem Abstand von drei Zehnteln (7,725). An dritter Stelle landete Rikke Laumann (DEN) auf Ghost Alfarvad Z, LF Lasse Kristensen mit 7,651. Auf demselben Zehntel eine weitere Österreicherin – Jasmin Gipperich und gleich dahinter die Niederösterreicherin Christa Kristofics-Binder. Lisa Wild erturnte sich nur den neunten Platz. Beim Finaldurchgang am Sonntag um 13.00 wird es also sehr spannend, wer im Endeffekt die Nase vorne hat.
Das Technikprogramm der Herren dominierte der Pflichtführende Tiroler Lukas Wacha mit Macchiato und Klaus Haidacher an der Longe – 7,746. Auch Rang zwei und drei wurde wieder an dieselben Athleten vergeben. Zweiter ist der Deutsche Eric Oese (Calvador 5, LF Andreas Bäßler) mit einer Note von 7,667, dahinter der Slowake Adrian Toth mit Jan Tribula und dem Pferd Celtic Z – 7,207.

Einzel CVI2*
Sie haben einfach die Plätze getauscht: Die zweite Pflichtrunde entscheidet die Niederösterreicherin Pia Maria Stepanek mit 7,703 auf Royal Salut und Manuela Barosch an der Longe für sich. Rang zwei gibt es diesmal für die Steirerin Stefanie Kowald auf Deuville und LF Barbara Lukesch – 7,567. Dritte wird Elisabeth Gassner mit Karen Asmera und dem Pferd Darwin – 7,228. Auch sie werden am Sonntag ihre Finalkür zeigen – 11.30 Uhr.

Pas de Deux
Ein sehr mageres Starterfeld lässt diesen Bewerb relativ schnell vorbeigehen – nur zwei CVI3* Paare und auch nur drei CVIJ2* Paar treten gegeneinander an.
Im Junior Pas de Deux gehen zwei italienische Teams in Führung – Rang eins für Giorgia Moscato und Laura Gavazzi auf Creval Lugano (6,825) und Rang zwei für Di Forti Erika und Lorenzo Lupaccini auf Pablo Picasso (6,631). Das einzige österreichische Pärchen Katharina Wegscheider und Vanessa Hutter auf Kalinka können sich bislang den Italienerinnen gegenüber noch nicht durchsetzen und belegen den dritten Zwischenrang mit einer Note von 5,518.
Absolut eine Klasse für sich war das Bronzemedaillengewinner Paar der EM 2011 von Le Mans – Jasmin Lindner und Lukas Wacha (T) auf Elliot. Sie führen mit der wahnsinnigen Note von 8,396 vor dem zweiten Paar aus Österreich, Stefanie Millinger und Evelyn Freund aus Salzburg, das leider durch die Nervosität ihres Pferdes Lucky Night keine gute Übung zeigen konnte – 4,333.

Teams CVI3*
Einen Führungswechsel innerhalb von Österreich gab es in der Königskategorie im Voltigieren, den Senior Gruppen. Der RC Wildegg überzeugte mit einer nahezu fehlerlosen Kür (7,804) und setzte sich damit an die Spitze vor dem Tiroler Team der VG Pill TU Schwaz, die mit einer Note von 7,742 jetzt ein Zehntel hinter den Niederösterreichern liegen. Das Team Salzburg Freisaal hält ihre Position mit 7,499 Punkten. Am Sonntag um 16.00 wird hier das Finale ausgetragen – es wird ebenfalls sehr spannend werden.
Daniela Penz/Pferdplus

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