Der tragische Tod von Oki Doki

Oki Doki war eines der erfolgreichsten Springpferde der Welt – hier im Bild mit seinem früheren Reiter Albert Zoer bei der EM in Windsor 2009. (Foto: Julia Rau)

Der Besitzer von Oki Doki, der Argentinier José Larocca, hat in einer Pressemitteilung den Tod des Weltklasse-Springpferdes offiziell bestätigt und über die tragischen Umstände des Ablebens informiert.
Der 14 Jahre alte holländische Wallach hatte sich beim internationalen Springturnier in Cannes im Juni eine Sehnenverletzung zugezogen, wurde operiert und war bereits auf dem Weg der Genesung, als sich unerwartete Komplikationen einstellten. Oki Doki wurde am vergangenen Dienstag in eine Spezialklinik nach Bern gebracht, wo sich ein Veterinärteam sofort um das Springpferd kümmerte. Trotz aller Bemühungen verstarb Oki Doki einen Tag später an den Folgen eines septischen Schocks.

Oki Doki war das langjährige Spitzenpferd des Niederländers Albert Zoer und wurde im Jänner 2010 an den Argentinier José Larocca verkauft. Larocca wollte mit dem Wallach an den Weltreiterspielen in Kentucky sowie an den Olympischen Spielen in London 2012 teilnehmen.
Zoer hatte mit Oki Doki Mannschafts-Gold mit dem niederländischen Team bei den WEG in Aachen 2006 erobert – ein Kunststück, das ihm ein Jahr später auch bei den Europameisterschaften in Mannheim gelang. 2009 hatte das Paar bei den Europameisterschaften in Windsor Bronze in der Einzelwertung geholt.

Pferdplus Probeheft
Ich möchte kostenlos und unverbindlich ein Pferdplus Probeheft bestellen.