Der Weltcup bleibt deutsch: Isabell Werth siegt auch in Lyon
Auch in der zweiten Weltcup-Qualifikation der Europaliga West setzte sich Isabell Werth durch – diesmal jedoch nicht auf Satchmo, mit sie die Weltcup-Prüfung im dänischen Odensee gewann, sondern mit Warum Nicht FRH. Platz zwei holte Ulla Salzgeber.
Die Weltcup-Kür im Rahmen des hochkarätig besetzten Reit- und Springturniers im französischen Lyon (CSI5*-W/CDI-W, 28. Okt. bis 1. Nov.) endete – wie schon der Auftakt der Europaliga West im dänischen Odense eine Woche zuvor – mit einem Sieg der fünffachen Olympiasiegerin Isabell Werth. Diesmal setzte sie allerdings nicht auf ihren Routinier Satchmo, sondern auf den 14-jährigen Warum Nicht FRH, mit dem sie auch bei den World Equestrian Games in Kentucky am Start war.
Nach einer souveränen, schwungvollen und nahezu fehlerfreien Kür kam sie auf 80,150 Prozent und eroberte damit wieder Platz eins. Platz zwei ging mit Ulla Salzgeber mit Herzruf´s Erbe (78,850 Prozent), die sich mit einer ebenfalls eindrucksvollen Kür wieder in der absoluten Weltspitze zurückmeldete: Sie hat mit dem 11-jährigen Wallach v. Herzruf wieder ein Weltklasse-Pferd zur Verfügung – mit diesem Paar ist auch in den weiteren Turnieren der Weltcup-Saison wohl auch bei den Europameisterschaften 2011 wieder zu rechnen. Rang drei ging an die Italienerin Valentina Truppa mit Chablis (74,500 Prozent).
Bereits im Qualifikations-Grand Prix lagen die beiden deutschen Reiterinnen voran – auch hier siegte Isabell Werth mit 72,936 Prozent vor Ulla Salzgeber mit 72,085 Prozent. In der Weltcup-Gesamtwertung führt nach den beiden ersten Etappen Isabell Werth mit dem Punktemaximum von 40 Zählern.
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