Die Jumping Riding Ambassadors in Schruns-Tschagguns

Siegreiche Mannschaft Schweiz 1/Montafon Tourismus-Fotostudio 17

Auch heuer machte die AJA-Tour wieder im Vorarlberger Schruns-Tschagguns halt. Im Rahmen der Montafoner Pferdesporttage wurde vom 5. bis 7. August ein CSIV-B ausgetragen, bei dem sich auch die Österreicher gut in Szene setzten konnten.

Die International Association of Jumping Riding Ambassadors (AJA), AmateurspringreiterInnen über 45 bzw. 48 Jahre, die nicht für Geldpreise sondern einzig aus Freundschaft, Kameradschaft und Ehre international an den Start gehen, hatten in Schruns elf Bewerbe zu bestreiten. Für Österreich waren als Botschafter des Pferdes und des Springsports Rupert Ziller, Rudolf Vajda, Kurt Jenny und Gabriele Obermayr am Start.


Guter Start im Nationencup
Obwohl es in den Einzelbewerben für die Österreicher zu Beginn nicht so gut lief, zeigten sie sich als Mannschaft in der ersten Runde der Nationenteamprüfung gut in Form. Außer ihnen hatten sieben weitere Teams zu je vier Reitern genannt. Frankreich, Belgien, Bulgarien, Schweiz 1, Schweiz 2, Deutschland 1, Deutschland 2 und das Gastgeberland Österreich. Die Prüfung wurde in zwei gleichen Umläufen mit einer 20-minütigen Pause und einem Stechen ausgetragen. Ein Parcours der großen Tour mit einer Pacourslänge von rund 80 Sekunden, der den "AJA`s" so einiges abverlangt. Die sechs besten Mannschaften gingen dann in den zweiten Umlauf –und die Österreicher schafften als Außenseiter die "historische AJA-Sensation". Sie warfen Deutschland 1und 2 aus dem Bewerb und zogen mit nur acht Fehlerpunkten in den zweiten Umlauf ein. Großes Lob dafür gab es auch von der Österreichischen AJA-Delegierten Lieselotte Müller. Nach diesem Erfolg lagen die Nerven des österreichischen Teams blank, wodurch sich einige Fehler einschlichen. Einzig Rupert Ziller blieb in beiden Umläufen fehlerfrei. So erreicht Österreich mit 30 Punkten schließlich Rang sechs in der Nationenwertung. Im Stechen holt das Team Schweiz 1 mit August Fuchs, Sabine Tschanz, Peter Zellweger und Denise Spörri-Müller den Sieg vor Frankreich und Belgien.


Zweiter Platz für Vajda
Obwohl es die ganze Nacht von Samstag auf Sonntag durchgeregnet hatte, gingen die tapfersten AJAs doch an den Start. Und das machte sich auch für einen österreichischen Starter in der Kleinen Tour bezahlt. Bei der Punktespringprüfung der mit Joker am Sonntagmorgen zeigte Rudolf Vajda als erster Starter mit seinem Nachwuchspferd Withney 2 einen fehlerfreien Ritt und ging mit dem Punktemaximum in 45,73 Sekunden über die Ziellinie. Nur der Franzose Christoph Leguè auf Only one Semilly konnte diese Zeit noch toppen (43,38) womit Vajda Zweiter vor Brigitte Debost aus Frankreich wurde.

 Daniela Vonbun/Pferdplus

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