Einspänner-WM: Pirhofer nach Marathon auf Rang fünf
Der Marathon am vorletzten Tag der Einspänner-Weltmeisterschaft in Pratoni del Vivaro endete mit einem Schweizer Doppelsieg – Rudi Pirhofer verbesserte sich mit einer exzellenten Fahrt auf Rang fünf der Zwischenwertung. Auch das Team Österreich hält bei Rang fünf.
Der Marathon war auch diesmal ein würdiger Königsbewerb für diese Einspänner-Weltmeisterschaft – gebaut von WM-Parcoursdesigner Christian Iseli und bei perfekten äußeren Bedingungen ausgetragen. Die höchst attraktive und anspruchsvolle Prüfung brachte einen Schweizer Doppelsieg: Den ersten Platz eroberte die junge Schweizer Lucie Musy Comune mit ihrem zehnjährigen Freiberger Wallach Lukas, den sie fehlerfrei und in überlegener Bestzeit durch das Gelände brachte (Ergebnis 65,82 Punkte). Auch Rang zwei ging an die Schweiz – mit 66,38 Punkten kam Michael Barbey ins Ziel, gefolgt vom Dänen Anders Hansen (66,77 Punkte). Bester Österreicher im Marathon war erneut Rudi Pirhofer, der mit exakt 70 Fehlerpunkten Rang acht holte. Isidor Weber erreichte mit 74,21 Punkten Rang 24, Andrea Dobretsberger wurde mit 88,43 Punkten 50.
Zarembowicz mit sicherer Führung
In der Einzelwertung liegt nach Dressur und Marathon weiter der Deutsche Thorsten Zarembowicz (108,19 Punkte) in Führung, gefolgt vom Ialiener Cristiano Cividini (118,42) und dem Niederländer Jan van den Broek (118,82). Dank seiner exzellenten Marathonleistung verbesserte sich Rudolf Pirhofer von Rang 9 auf Rang fünf in der Zwischenwertung und liegt mit 122,35 Punkten nur 3,53 Zähler hinter dem drittplatzierten Niederländer – mit intakten Medaillenchancen.
In der Mannschaftswertung rutschte das österreichische Duo Pirhofer und Moser von Rang drei nach der Dressur auf Rang fünf nach dem Marathon ab – bleibt jedoch auf Tuchfühlung zu den Medaillenrängen: Mit 250,45 Gesamtpunkten liegt man nur 3,7 Punkte hinter den drittplatzierten Holländern (246,75) und 4,08 Punkte hinter den zweitplatzierten Schweizern (246,37). Am deutschen Sieg dürfte hingegen kaum zu rütteln sein – Detlef Bohlmann, Mareike Harm und Thorsten Zarembowicz liegen mit 229,38 Punkten mit deutlichem Vorsprung voran. Rang vier im Teamklassement hält derzeit Dänemark, das ebenfalls nur noch mit zwei Fahrern auskommen muss und bei 249,72 Punkten liegt.
Ergebnisse gibt es unter www.hippoevent.at.
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