Fine Feeling verletzt: Pepo Puch fährt nicht nach Kentucky

WM-Pferd Fine Feeling zog sich schwere Schnittverletzungen zu und fällt für die WEG in Kentucky aus. (Foto: Udo Reichmann)

Der Traum vom WM-Start in Kentucky wird sich für Pepo Puch leider nicht erfüllen. Sein WM-Pferd Fine Feeling zog sich bei Raufereien mit ihrem Boxennachbarn vor einigen Tagen schwere Schnittverletzungen zu und steht derzeit auf der Tierklinik Brehms in München.

Schon in wenigen Wochen hätte die Reise von Pepo Puch und seiner Ausnahmestute Fine Feeling in Richtung Kentucky beginnen sollen. Nach Siegen mit einer Bewertung von bis zu 76 % bei den letzten Sichtungsturnieren, wäre der sympathische Steirer ein Anwärter auf eine Spitzenplatzierung bei der Paradressur in Kentucky gewesen.
Doch nicht nur die Aussicht auf eine schöne Platzierung eines Landsmannes hat zahlreiche freudige Reaktionen in der österreichischen Pferdesportszene hervorgerufen. Es war auch die rasche und hart erkämpfte Rückkehr in den Sattel, die ihm von so vielen Seiten Bewunderung und Respekt eingebracht hatte.
Das Schicksal hat es jedoch wieder einmal nicht gut mit Pepo gemeint. Fine Feeling zog sich bei Rangeleien mit ihrem Boxennachbarn im Stall schwere Schnittverletzungen im Bereich der Gelenkskapsel und der Strecksehne zu und wird derzeit in der Tierklinik Brehms in München behandelt. Der weitere Einsatz der Stute im Sport kann momentan noch nicht mit letzter Gewißheit beurteilt werden.

Zwar hätte Pepo Puch mit „The Who“ noch ein weiteres WM-qualifiziertes Pferd im Stall, hier fehlen jedoch die für die Reise notwendigen Bluttests. „Auch die Resultate sind nicht so hervorragend, dass es berechtigte Chancen auf eine gute Platzierung mit The Who gibt. Ich fände es daher nicht fair, wenn der Verband so hohe Transportkosten für die Teilnahme eines gerade noch qualifizierten Pferdes übernehmen müsste“, so Pepo Puch gegenüber Pferdplus.
Corinna Widi

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