Generalversammlung des OÖ Pferdesportverbandes

Obstlt. Ferdinand Croy – hier mit OEPS-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer und OOEPS-Präsident Leopold Landsteiner – freute sich über die Auszeichnung. Foto: Sonja Bauer

Am 15. Juni fand im Veranstaltungszentrum Manglburg in Grieskirchen die ordentliche Generalversammlung des OÖ Pferdesportverbandes statt. Eine besondere Ehrung wurde dabei Obstlt. Ferdinand Croy zuteil – er erhielt das Österreichische Reitabzeichen mit grünem Kranz verliehen.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde ein Rückblick sowie eine Vorschau auf die Aktivitäten im Verband präsentiert. Präsident Leopold Landsteiner betonte, dass er mit den sportlichen Erfolgen in der vergangenen Saison sehr zufrieden sei und ihn die Titel unserer Pferdesportler mit Stolz erfüllen. Der Bericht des Finanzreferenten erwies sich ebenfalls als sehr zufriedenstellend und zeigte beruhigende Zahlen für die Zukunft auf. Dem Antrag des Rechnungsprüfers auf Entlastung des Vorstandes und des Finanzreferenten wurde statt gegeben.
Es wurde bekannt gegeben, dass die Mitgliedsbeiträge erfreulicherweise 2012 nicht erhöht werden.
Ing. Mag. Franz Hochreiner gewährte im Verlauf der Generalversammlung einen Einblick in Ausbildungsmöglichkeiten in der Pferdewirtschule Lambach.
Richard Kriechbaumer präsentierte eine sehenswerte Veranstaltung in der laufenden Saison: Die Gemeinschaft der Mühlviertler Alm setzt mit der Junioren-Europameisterschaft im Orientierungsreiten, die vom 2. bis 4. September 2011 im Reitpark Gstöttner in Schönau veranstaltet wird, ein nachhaltiges Zeichen für den Reitsport und die Jungendarbeit. Für Gespannfahrer wird es am selben Wochenende den ersten internationalen Orientierungsfahrbewerb geben.

Ehrung für Obstlt. Ferdinand Croy

Im Rahmen der Generalversammlung überreichte die Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes, Sissi Max Theurer und Präsident Landsteiner Obstlt. Ferdinand Croy das Österreichische Reiterabzeichen mit grünem Kranz für seine jahrzehntelangen Verdienste um den Pferdesport. Ing. Ferdinand Croy war der Mann der ersten Stunde, als in Lambach der Ausbildungszweig Pferdewirtschaft eingerichtet wurde. Vorher stand er als Oberstleutnant im Dienst des österreichischen Bundesheeres und war als solcher im ehemaligen "Hengstendepot" eingeteilt. Dort war er verantwortlich für die qualifizierte Ausbildung der Bereiter. Darüber hinaus hat er sein Wissen in unzähligen Kursen an Reitschüler und Prüfungskandidaten weiter gegeben. In seinem Spezialgebiet, dem Vielseitigkeitsreiten, war er auch Parcourschef und Richter bei internationalen Turnieren. Internationales Ansehen erwarb er sich durch seine persönlichen Erfolge als mehrfacher Staatsmeister im Vielseitigkeitsreiten und Starter bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Reitwegenetz ausbauen

Leopold Landsteiner betonte, dass das Gesprächsklima innerhalb des Verbandes sehr gut sei. Ihm liegt besonders die Ausbildung sehr am Herzen, denn mit fundierter Ausbildung kann die Unfallgefahr im Pferdesport eingedämmt werden. Selbst begeisterter Freizeitreiter sind ihm auch die Breitensportler ein Herzensanliegen, die ja den Großteil der zahlenden Mitglieder ausmachen.
Zusammen mit der engagierten Bürgermeisterin der Stadt Grieskirchen, Maria Pachner, die ebenfalls unter den Ehrengästen war und in ihrer Rede die Stadt Grieskirchen und die Attraktivitäten der Region erläuterte, arbeitet er intensiv an einem Ausbau des Reitwegenetzes. Dies wird auch ein beachtlicher wirtschaftlicher Faktor in der Zukunft sein, davon ist der Präsident überzeugt.   

Sonja Bauer/Pferdplus

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