Generalversammlung des OÖ Pferdesportverbandes: Präsident Landsteiner wiedergewählt

Präsident Leopold Landsteiner wurde einstimmig wiedergewählt. Foto: Archiv

Zahlreiche Pferdefreunde versammelten sich am 29. Februar im Grieskirchner Veranstaltungszentrum Manglburg zur Generalversammlung des OÖ Pferdesportverbandes, um Bilanz über das vergangene Jahr zu ziehen, einen Ausblick auf 2012 zu machen – und vor allem, um „ihren“ Präsidenten einstimmig wiederzuwählen.

Beachtliche Erfolge konnte der OOEPS im Jahr 2011 nicht nur in sportlicher Hinsicht sondern vor allem hinsichtlich der Unterstützung ihrer Mitglieder. Neben der Ausführung von sagenhaften 144 Sonderprüfungen, zahlreichen geförderten Kursen, ist für 2012 auch eine Kooperation mit der Firma uvex gelungen. Mitglieder des OOEPS können nun durch Vorzeigen ihrer Mitgliedskarte einen Helm um 79,95€ statt 109,95€ erstehen. Verhandlungen für ein ähnliches Angebot bezüglich Schutzwesten sind noch am Laufen. Trotz des bisher Erreichten möchten der OOEPS 2012 weitere Initiativen setzen. Ein wichtiger Punkt soll dabei die Installierung und Kennzeichnung von Reitwegen sein, um auch für den Tourismus ein attraktives Reitwegenetz anbieten zu können. Vollstes Vertrauen wird dabei in Richard Kriechbaumer gesetzt, der schon beim Aufbau des Reitwegenetzes Mühlviertler Alm mitwirkte und in dieser Amtsperiode auch den Vorstand verstärken wird. Ein weiteres Projekt ist die demokratische Wahl der Referenten: Die Vereine sollen die Möglichkeit erhalten, die Referenten zu bewerten und gegebenenfalls auch qualifizierte Personen, die die nötigen Referenzen aufweisen, zur Wahl vorzuschlagen.

Das Veranstaltungszentrum Manglburg bot den perfekten Rahmen für die Generalversammlung. Foto: Archiv Auch finanziell gab es Positives zu berichten: Die Verdoppelung der Referatsbudgets sowie die exklusive Ausstattung der Mitglieder für die Meisterschaften – um sich auch nach außen einheitlich präsentieren zu können – waren wohl die bedeutendsten Leistungen von Christine Wirth. Dass in Oberösterreich wirklich der Pferdesport im Vordergrund steht, zeigt auch der Anteil der Sportausgaben am Verbandsbudget. Immerhin wurden nur 28% für Verwaltung verwendet, der Rest floss uneingeschränkt in den Sport.

Diese Vorhaben spiegeln auch die Prioritäten von Präsident Landsteiner und dessen Team wider, der Pferdplus das Erfolgskonzept seiner Wiederwahl verriet: „Es ist wichtig, menschliche Entscheidungen zu treffen. Ich bin ein Präsident für alle Mitglieder und Vereine – und ein Präsident sollte immer ausgleichend, nie polarisierend wirken. Ich versuche, meinen Mitgliedern vieles zu ermöglichen. Ganz besonders liegt mir der Breitensport am Herzen. Ich sage immer: Ohne den Breitensport gibt es keinen Spitzensport. Wir versuchen daher, nicht nur gute Angebote für unsere Mitglieder zu bekommen, sondern auch die Basis mit Sonderprüfungen zu fördern. In diesem Jahr musste in Oberösterreich keine Sonderprüfung abgesagt werden, das hätte es früher nicht gegeben. Und mit guter Ausrüstung und vor allem guter Ausbildung lassen sich viele Unfälle vermeiden. So soll aber auch von Anfang an das Pferd als Partner und nie als Sportgerät gesehen werden.“

Die Beliebtheit des Präsidenten kam auch bei der im Rahmen der Generalversammlung durchgeführten Wahl des Vorstandes zum Ausdruck: Bei der offenen Abstimmung wurde der Präsident und das bewährte Vorstandsteam einstimmig- ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen – wiedergewählt. Verstärkung im Vorstand gibt es nicht nur durch Richard Kriechbaumer, sondern auch durch den Vizebürgermeister von Grieskirchen: Mag. Günter Haslberger.
Anna Mogeritsch/Pferdplus

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