Kaltblut Pferderennen in Brück (Brandenburg) Titanen der Rennbahn

12 er Gespann Die heißeste Shownummer bei den Titanen der Rennbahn ist die weltweit einmalige Quadrille von zehn Kaltblut-Zehnergespannen.  Zur europaweit einzigartigen Kaltblutschau „Titanen der Rennbahn“  am 25. und 26. Juni 2011 in Brück werden über 350 Kaltblüter und über 150 Gespanne aus mehreren Nationen erwartet. 

 BRÜCK (Brandenburg). Nur noch drei Wochen bis zur Premiere der Superquadrille auf der einzigartigen Schau der Kaltblutpferde in Europa. Da heißt es üben, üben und nochmals üben. Deshalb spannten die Brücker Pferdewirtschaftsmeister  Mario Dwars und Pferdewirt Florian Keil die Rheinisch-Deutschen Kaltblutbraunen und Füchse zu einem ersten gefahrenen Pas de deux an.

Kaltblutrennen 400 Hufe vor 40 Rädern

Beim Fahrtraining hielten Dwars und Keil gut 115 Meter Leinen mit einem Gewicht von  30 Kilo in den Händen. 15 Tonnen Kaltblut gingen im flotten Trab um die Titanen-Brücke herum und sogar unten durch. Der  20 Jahre junge Pferdewirt Florian hatte zum ersten Mal zehn große Dicke an den Leinen. Kein Wunder, dass Titanen-Chef Thomas Haseloff und Pferdewirtin Katharina Müller anfänglich sehr aufmerksam nebenher trabten, während für die Sicherheit fünf Helfer mit auf der Kutsche saßen. Zehn Pferde vom Kutschbock zu dirigieren ist schon eine Kunst für sich, aber noch keine Sensation. Das haben die Titanen-Veranstalter Thomas und Burkhard Haseloff  schon mehrfach bewiesen, wenn sie mit bis zu 26 Schwergewichten vor der historischen Postkutsche auf dem Turnierplatz souveräne Runden drehten. Das atemberaubend Ungewöhnliche liegt in der Fahrkunst der zehn Kutscher aus ganz Deutschland und Holland, die auf dem Platz mit ihren Zehnergespannen Figuren fahren und  dafür zusammen nur ein einziges Mal trainieren können. Am Freitag, den 24. Juni, einen Tag vor der Titanen-Veranstaltung, wird es ab 14 Uhr ein offizielles Training auf dem Titanen-Arial geben.

KaltblutgespannKaltblutpferde

Mit Rheinisch-Deutschem, Süddeutschem und Westfälischem Kaltblut, mit Norikern, Schwarzwälder Füchsen, mit den größten Pferden der Welt, den Shire-Horses, den schwarzen Friesen, Haflingern und kleinen Ponys präsentiert sich obendrein ein beeindruckend schönes Rassengemälde.

 

Kühe in Zehneranspannung

Auch ein Zehnergespann mit Kühen zeigt sich, allerdings nicht bei der exzellenten Fahrquadrille. Um die Pferde nicht zu irritieren, will Fahrkünstler Martin Meier aus Friedersdorf nahe Brück, der beim  berühmten CHIO Aachen die Bundeskanzlerin kutschierte, mit seinen Pinzgauer, Würzburger und Allgäuer Rinderdamen nach den Zehnspännern zur Tombola-Auslosung  um  15.15  Uhr die Zuschauer erobern..

 
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