Neuer Fall von Infektiöser Anämie in Deutschland
Im Bundesland Thüringen wurde bei einem Pferd die hochansteckende Infektiöse Anämie diagnostiziert – das Tier mußte eingeschläfert werden. Wie es sich mit dem gefährlichen Virus infiziert hat, ist bislang noch nicht geklärt.
Wie das Portal Animal Health Online berichtet, wurde bei einem Pferd im thüringischen Vacha (Wartburgkreis) die sogenannte ansteckende Blutarmut (Infektiöse Anämie) festgestellt. Das Tier mußte entsprechend den tierseuchenrechtlichen Bestimmungen eingeschläfert werden. Wie und wo es sich mit dem Virus angesteckt hat, ist bislang noch unbekannt, die Behörden untersuchen den Fall nun näher.
Die Infektiöse Anämie ist eine meldepflichtige Virusinfektion, die mit fieberhafter Blutarmut einhergeht und durch blutsaugende Insekten übertragen wird. Typische Symptome sind Abgeschlagenheit, Fieber, Gewichtsverlust, Teilnahmslosigkeit und Schwäche. Die Erkrankung kann akut oder chronisch verlaufen, wobei die akute Form meist tödlich endet. Infizierte Tiere müssen getötet werden, da sie lebenslang Virusträger bleiben. Im Herbst 2010 waren mehrere europäische Länder von einer massive Erkrankungswelle betroffen, die ihren Ausgang von Rumänien nahm, in dem diese Pferdeseuche erschreckende Ausmaße angenommen hat (auch Pferdplus hatte darüber berichtet). Die Schweiz hatte per 1. Oktober 2010 Pferde-Importe aus Rumänien gänzlich untersagt. Durch Maßnahmen wie diese und penible Kontrollen ist es 2011 gelungen, die gefährliche Seuche einzudämmen, es wurden nur noch vereinzelt Erkrankungen gemeldet. In Österreich ist die Infektiöse Anämie bislang noch nicht aufgetreten.
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Schrecklich...
unheimlich ist das...da muss man ja angst haben
eine schlimme krankheit, wenn es doch nur einen impfstoff geben würde...