Paradressur: Siegeszug von Pepo Puch geht weiter

Pepo Puch bewies auch im italienischen Casorate Sempione seine tolle Form. Archivfoto: Julia Rau

Beim Int. Paradressur-Turnier (CPEDI3*) im italienischen Casorate Sempione von 30. Juni bis 3. Juli war Pepo Puch – Österreichs Paradereiter in dieser Disziplin – wieder einmal nicht zu schlagen. Und auch in der Paradressur-Weltrangliste der FEI dürfte ihn dieser Erfolg ganz nach vorn bringen....


Pepo Puch darf sich über seinen nächsten internationalen Turniererfolg freuen: Im italienischen Casorate Sempione, das er noch aus aktiven „Buschreiter-Zeiten“ gut kennt, setzte der Steirer seinen sportlichen Höhenflug der letzten Wochen fort: Bei sechs Starts wurde er dreimal Erster und dreimal Zweiter, Höhepunkt war zweifellos der Doppelsieg in der Kür, wo er mit Fine Feeling 79,5 %  sowie 78,8 % mit Zweitpferd Good Boy´s Feeling erreichte. Diese Erfolge sollten ihn auch in der Paradressur-Weltrangliste weit nach vorn bringen: Zuletzt war Pepo Puch noch knapp hinter der Belgierin Michele George gelegen – dies dürfte sich aber nach den Ergebnissen des vergangenen Wochenendes ändern: In den nächsten Tagen wird eine aktualisierte Rangliste vorliegen – und für Pepo Puch vermutlich ein Traum wahr werden...

Glücklicher Pepo Puch

Pepo Puch zeigte sich mehr als glücklich über die Bestätigung seiner Formkurve: „Die besten 10 Einzelreiter sind für die Paraolympics gelistet und ich bin derzeit vorne mit dabei. Auch mein österreichischer Kollege Thomas Haller war in Casorate sehr gut unterwegs und hat in der Kür eine 68%-Bewertung bekommen. Toll war auch die Gastfreundschaft vor Ort. Ich habe viele alte Bekannte aus der Vielseitigkeitsszene getroffen und es war manchmal auch sehr emotional.“

Nächstes Highlight: Die Österreichische Meisterschaft in Treffen bei Villach

Mit solchen Erfolgen im Gepäck freut sich Pepo Puch nun natürlich auf die Österreichische Meisterschaft in der Paradressur in Treffen bei Villach, die am kommenden Wochenende (8.–10. Juli) über die Bühne gehen wird: „Thomas Haller wird auch an den Start gehen und ich hoffe, dass noch zahlreiche andere Österreicher den Weg zu dieser erstmalig in Österreich ausgetragenen Meisterschaft finden. Viele potentielle Starter haben vielleicht Angst sich zu blamieren, denn es ist ja vermutlich nicht schön uns zuzusehen“ so Pepo Puch mehr als selbstkritisch. „Ich denke aber, dass es trotzdem ein wichtiger, wenn auch schwerer erster Schritt ist. Es ist zu hoffen, dass  Reitlehrer und Trainer vor Ort sind, welche vielleicht auch Schüler mit Handicap haben, die bei Bewerben in Paradressur starten könnten – denn schön wäre es wirklich, wenn wir  einmal als Mannschaft bei Championaten für Österreich an den Start gehen könnten.“
Mag. Corinna Widi/Pferdplus

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