Pferd International München-Riem: Frühmann & Eder bärenstark
Nicht nur die rot-weiß-roten Dressurdamen, sondern auch die österreichischen Springreiter sorgen für Top-Platzierungen bei der Pferd International auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem: allen voran Thomas Frühmann und Stefan Eder!
Zwar ruhen die Blicke der Springsportfans an diesem Wochenende vor allem auf den Hamburger Derby-Platz, doch auch beim CSI3* in München-Riem werden klangvolle Namen wie die der ehemaligen Weltcup-Champions Thomas Frühmann und Beat Mändli und guter Sport geboten. In der ersten Qualifikation zum Großen Preis von München (CSI3*), dem Munich Masters, siegte nach rasantem, fehlerfreiem Stechritt am Donnerstag der erst 22 Jahre alte Maximilian Schmid mit seinem zehn Jahre jüngeren Hengst Asti Cinzano, ein Sohn des im Februar aus dem großen Sport verabschiedeten Asti Spumante , mit dem sein langjähriger Reiter Thomas Mühlbauer am Sonntag noch eine letzte Ehrenrunde in Riem drehen will. 20 der 53 gestarteten Paare hatten sich für das Stechen qualifiziert, nur fünf von ihnen gelang erneut eine Nullrunde. Platz zwei ging an den Niederländer Willem Greve auf seiner zehnjährigen KWPN-Stute Sonate (v. Stakkato), Platz drei an den Schweizer Martin Fuchs auf Karin II. Mit einem Abwurf im Stechen ritt Stefan Eder mit Chilli van Djik NRW auf Platz neun noch ins Preisgeld. Ebenfalls im Stechen angetreten waren auch Thomas Frühmann und The Sixth Sense, hatten dort aber zwölf Strafpunkte und kamen nicht mehr in die Platzierung. Julia Kayser verzichtete nach fehlerfreiem Normalparcours mit Sterrehof’s Waterloo im Stechen anzutreten.
In der zweiten Qualifikation zum Großen Preis am Freitag, die Julia Kayser’s Mann Marc Houtzager mit dem elfjährigen KWPN-Wallach Sterrehof’s Uppity als Sieger vor Felix Hassmann mit dem Hengst Horse Gym’s Balzaci NRW und Hans-Dieter Dreher mit Embassy sah, war es Thomas Frühmanns Sache, bester österreichischer Teilnehmer zu sein. Mit dem bereits 16jährigen, aber wieder in Topform befindlichen The Sixth Sense gelang dem Altmeister in der Prüfung auf Fehler und Zeit Platz vier. Julia Kayser und der neunjährige KWPN-Wallach Waterloo wurden ebenfalls mit einer Nullrunde 18. unter den 55 Startern, Stefan Eder und die neunjährige Holsteiner Stute Concordija rangierten mit nur einem Abwurf an 35. Stelle.
Birgit Popp/Pferdplus
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