Queen Elizabeth II Stakes: Frankel weiter ungeschlagen
Der von Sir Henry Cecil trainierte Supergalopper Frankel blieb auch in seinem neunten Rennen ungeschlagen: In den Queen Elizabeth II Stakes in Ascot zeigte er eine souveräne Vorstellung und siegte mit vier Längen Vorsprung.
Auch in seinem neunten Rennen war der im Besitz des saudischen Prinzen Khalid Abdullah stehende dreijährige Hengst Frankel nicht zu schlagen: Bei den Queen Elizabeth II Stakes in Ascot am 15. Oktober lief alles wie am Schnürchen: Nach verhaltenem Start schloss Frankel etwa bei halber Distanz mühelos zu Schrittmacher Bullet Train auf, ehe Jockey Tom Queally dem Galileo-Sohn freien Lauf ließ und zu einem ungefährdeten Sieg mit vier Längen Vorsprung auf seinen alten Rivalen Excelebration führte.
Trainer Sir Henry Cecil zeigte sich nach dem Triumph zufrieden: „Alles ist gut gegangen, Frankel ist noch reifer geworden und letztlich ein entspanntes Rennen gelaufen.“ Nach dem Sieg in Ascot wurde Frankels Rating von Timeform, die seit 60 Jahren Ratings für die besten Rennpferde vergibt, auf provisorische 143 hinaufgesetzt – womit er in der ewigen Bestenliste dieser Organisation nur noch hinter Sea-Bird (145) sowie Brigadier Gerard und Tudor Minstrel (jeweils 144) liegt.
Die Saison 2011 dürfte für Frankel mit diesem Rennen vorüber sein – wobei ein Start beim Breeder's Cup Meeting im November in Kentucky noch immer nicht restlos ausgeschlossen ist: „Man wird sehen“, meinte Teddy Grimthorpe, der Rennmanager des Stalls von Prinz Khlaid Abdullah. Als sicher gilt, dass Frankel – der bislang nur Meilenrennen gelaufen ist – in der nächsten Saison die 2.000 m in Angriff nehmen wird. Trainer Sir Henry Cecil ist sich seiner Sache jedenfalls sicher: „Wir werden nächstes Jahr ein noch besseres Pferd sehen – obwohl er schon ein verdammt gutes ist.“
Hier Frankels Triumph in Ascot...
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