Schock nach tragischem Unfall: Ponyreiter Armin Wegener tödlich verunglückt

Armin Wegener war einer der besten Nachwuchsreiter Deutschlands (Foto: privat)

Eine erschütternde Nachricht aus Deutschland sorgt auch bei österreichischen Pferdefreunden für Entsetzen: Armin Wegener, der 14-jährige Sohn des österreichischen Springreiters Andreas Wegener, kam bei einem tragischen Unfall ums Leben.

Entsetzen und Erschütterung hat die Nachricht vom Tod des erst 14 Jahre alten Pony-Springreiters Armin Wegener in Deutschland, aber auch in Österreich ausgelöst. Wie das Portal pferdenachrichten.de berichtete, ist Armin Wegener, Sohn des bekannten österreichischen Springreiters Andreas Wegener, am Sonntag durch einen tragischen Unfall beim Freizeitsport ums Leben gekommen. „Es passierte beim Spielen im Kinderzimmer – es ist so furchtbar", so eine verzweifelte Corinna Wegener gegenüber Pferdplus.

Armin Wegener zählte zu den erfolgreichsten deutschen Ponyreitern, gewann 2010 Bronze bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen und wurde 2010 Norddeutscher Meister Pony-Springen. Bereits 2009 hatte Wegener Gold bei den Norddeutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg geholt. Er war bekannt und allseits beliebt und hatte durch den Sport viele Freunde in Deutschland und in der Schweiz gewonnen, wo er zahlreiche Turniere geritten ist.

Vater Andreas Wegener, in Wels geboren, ging früh nach Deutschland und war lange Jahre als Bereiter (u. a. bei Paul Schockemöhle) tätig. Auch privat hat er sein Glück in Deutschland gefunden: Nach der Hochzeit mit Ehefrau Corinna 1994 kam Sohn Armin 1996 und Tochter Carola 1997 zur Welt. Mit dem privaten Glück kam auch der sportliche Durchbruch: Seit Ende der 90er Jahre ist Wegener einer der erfolgreichsten heimischen Springreiter, er war 1998 Vize-Staatsmeister, ritt zahlreiche Nationenpreise und nahm 1998 für Österreich an den Weltreiterspielen in Rom teil. 2003 wurde er österreichischer Staatsmeister im Springreiten und erfüllte sich 2004 den Lebenstraum einer eigenen Reitanlage im niedersächsischen Lembruch. Hier kam auch die zweite Tochter Claire 2006 zur Welt. Die überaus sympathische und durch und durch pferdebegeisterte Familie hat hier ihr kleines Paradies gefunden – über das durch den Tod von Armin nun ein dunkler Schatten fällt.

Unser tiefes Mitgefühl gilt der gesamten Familie sowie Freunden und Verwandten.

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