Schock in Verona: Hickstead von Eric Lamaze tot

Hickstead von Reiter Eric Lamaze zählte zu den herausragendsten Springpferden der letzten Jahre. Foto: Julia Rau

Das heutige Weltcup-Springen im italienischen Verona wurde von einem tragischen Unglück überschattet: Hickstead, das Olympiasiegerpferd des Kanadiers Eric Lamaze, verstarb nach seiner Runde beim Verlassen des Parcours. Der Bewerb wurde abgebrochen, die Springsport-Welt steht unter Schock.

Der 15 Jahre alte Hengst von Olympiasieger Eric Lamaze kollabierte beim Verlassen der Springarena aus bislang noch ungeklärten Gründen. Der Bewerb wurde sofort unterbrochen und Hickstead von Tierärzten versorgt – doch es kam jede Hilfe zu spät, sie konnten nur noch den Tod des Pferdes feststellen. Auf Wunsch der Reiter wurde der Bewerb abgebrochen – alle Aktiven kamen nach dem tragischen Vorfall in die Arena und bezeugten – viele unter Tränen – in einer Schweigeminute ihren Respekt und ihre Anteilnahme. Der Bewerb wurde danach nicht mehr fortgesetzt.

Hickstead war in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmepferd – und wird wohl als eines der besten und größten Springpferde aller Zeiten in die Geschichte dieses Sports eingehen. Der Hengst holte Einzelgold bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 und zahllose Siege in Großen Preisen und Nationenpreisen. Im Finale mit Pferdewechsel der Weltreiterspiele 2010 in Kentucky war er das einzige Pferd, das vier fehlerfreie Runden absolvierte.

Der Veranstalter gab folgende Presseerklärung heraus: „Heute um 15.25 Uhr, brach das Pferd Hickstead des Kanadiers Eric Lamaze nach seiner erfolgreichen Runde plötzlich zusammen. Trotz sofortiger tierärztlicher Versorgung konnte nur noch der Tod des Pferdes festgestellt werden.
Eine Autopsie zur Klärung der Todesursache wird in den kommenden Tagen durchgeführt.
Das Organisationskomitee von Verona hat dem Wunsch der Reiter entsprochen, den Bewerb nicht fortzusetzen – und möchte an dieser Stelle seine tiefe Verbundenheit mit einem der großartigsten Pferde in der Geschichte des Pferdesports und seinem Reiter Eric Lamaze ausdrücken.“

Hier die tragischen Szenen von Verona – wir machen darauf aufmerksam, dass diese Bilder tatsächlich schockierend und für Pferdefreunde nur schwer erträglich sind...

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finde das nich Ok, das man

finde das nich Ok, das man dieses Video online stellt.

Ein wenig Respekt vor dem Pferd und Reiter sollte man schon haben. Das ist zumindest meine Meinung !

absolut

ich stimme mit dir absolut überein. ja man soll die Wahrheit erfahren, aber es gibt einfach Dinge, die man nicht medial preis geben muss oder?! was ist das für eine Sensationsgeilheit die dem Respekt an Pferd und Reiter so abdankt! Und damit ist die Veröffentlichung dieses Videos gemeint. Da wäre es doch um einiges besser ein Tribute zu geben...