Spanische Hofreitschule: Ermittlungsverfahren eingestellt

Spanische Hofreitschule: Das Ermittlungsverfahren nach einer ominösen Anzeige wurde eingestellt (Foto: Spanische Hofreitschule)

In einer Pressemitteilung informiert die Spanische Hofreitschule über die Einstellung des Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Wien. Dkfm. Elisabeth Gürtler: Anschuldigungen seien „haltlose Geschichten“

Hier die Pressemitteilung der Spanischen Hofreitschule im Wortlaut:

„In periodischen Abständen wurden und werden gegen die Spanische Hofreitschule und deren Geschäftsführung wiederholt haltlose Vorwürfe geäußert. Ihren Gipfelpunkt fanden diese Anschuldigungen in einer als „Strafantrag“ getarnten Diffamierung, die von einer ominösen „IG Pferdeschutz“ und einem „Peter Menderfeld“ gezeichnet war, die es allerdings beide nicht gibt.

Bezeichnend an dieser Diffamierung ist, dass diese zwar an die Staatsanwaltschaft Wien adressiert, vom Anzeiger jedoch (neben diversen Medien) an die falsche Stelle, nämlich an die Pressesprecherin des Bundesministeriums für Justiz, Frau Mag. Katharina Swoboda, übermittelt wurde. Diese leitete den „Strafantrag“ an die Staatsanwaltschaft Wien weiter. Als wenig kenntnisreich weist den Anzeiger insbesondere die Tatsache aus, dass der „Strafantrag“ auch an den ehemaligen Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer sowie den ehemaligen Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer übermittelt wurde.

Darin wurde die Spanische Hofreitschule bzw. ihre Geschäftsführer Frau Dkfm. Elisabeth Gürtler und Herr Mag. Erwin Klissenbauer sowie der Leiter der Reitbahn, Herr Ernst Bachinger, der Tierquälerei beschuldigt, weil es angeblich Sichtungen von „Maulbluten“ und „lahmen“ Lipizzanern gegeben habe. Die Staatsanwaltschaft Wien machte mit diesen haltlosen Behauptungen kurzen Prozess und stellte das eingeleitete Ermittlungsverfahren mittels Beschluss vom 31.8.2010 umgehend wieder ein.

Generaldirektorin, Dkfm. Elisabeth Gürtler: „Mir ist unbegreiflich, was diese Menschen bewegt, immer neue, haltlose Geschichten in die Welt zu setzen. Als Motiv kann ich mir nur vorstellen, unbedingt öffentliche Aufmerksamkeit erhalten zu wollen. Solange es immer wieder Medien gibt, die darauf einsteigen, werden diese selbst ernannten „Freunde“ auch weiterhin mit dieser Vorgangsweise Erfolg haben.“
Quelle: www.srs.at

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