Spanische Hofreitschule: Lipizzanerhengst nach Zahn-OP verstorben

Der Tod von Pluto Distinta ist für die Spanische Hofreitschule auch ein wirtschaftlicher Verlust. Foto: Spanische Hofreitschule

Nach einer Zahnbehandlung mußte der sechsjährige Lipizzanerhengst Pluto Distinta eingeschläfert werden – der Junghengst war bereits bei Vorführungen der Spanischen Hofreitschule eingesetzt worden.

Wie der KURIER berichtet war Hengst Pluto Distinta Ende Oktober wegen eines gebrochenen Zahns in die Pferdeklinik Pegasus von Fachtierarzt Dr. Georg Hladik in Breitenfurt gebracht worden. Nach der Behandlung traten jedoch schwere Komplikationen auf, Pluto Distinta erlitt eine stressbedingte Kolik, in weiterer Folge trat eine Hufbeinrotation auf, die schließlich das Einschläfern des Pferdes notwendig machte.

Der ,Freundeskreis der Spanischen Hofreitschule‘ sieht sich durch den Vorfall in seiner kritischen Haltung bestätigt: Vizepräsident Josef Offenmüller meinte gegenüber dem KURIER: „Heuer gingen bereits 15 Pferde durch Lahmheiten verloren – und nun das". Seit rund zwei Jahren übt der ,Freundeskreis‘ heftige Kritik an der Geschäftsführung von Dkfm. Elisabeth Gürtler, insbesondere an der Erhöhung der Vorstellung und der dadurch bedingten größeren Belastung der Lipizzanerhengste. Der Tod des Pferdes ist mittlerweile auch von der Hofreitschule bestätigt – es sei „ein bedauerlicher Vorfall“, so die Pressesprecherin.

Einen Zusammenhang zwischen der erhöhten Belastung bzw. zu großem Stress der Lipizzanerhengste und dem Tod von Pluto Distinta sieht indes Dr. Georg Hladik nicht: „Ich sehe keinen Zusammenhang mit allfälligem Druck im Vorfeld.“

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Zahn-OP --> Kolik -->

Zahn-OP --> Kolik --> Hufrotation???

sehr seltsam!

Kolik - Medikamentenrehe -

Kolik - Medikamentenrehe - Hufbeinrotation.....