Sport-Telegramm: Achtungserfolge für Julia Kayser und Gerfried Puck

Julia Kayser ritt stark in Oldenburg – im Großen Preis passierten mit Valdato leider zwei Abwürfe (Archivfoto: Julia Rau)

Der Kärntner Gerfried Puck holte auch im zweiten internationalen Spring-Event im polnischen Leszno (CSI3*-W, 11.–14. November) einige Top-Platzierungen. Für Julia Kayser lief es bei den Pferdetagen in Oldenburg  (11.–14. November) nicht schlecht – nur im Großen Preis war leider nichts zu holen.


Auch das zweite internationale Turnierwochenende im polnischen Leszno verlief für Gerfried Puck durchaus zufriedenstellend: Der Kärntner Routinier ritt etliche Male ins Geld, erreichte auf Koala du Prelet Rang drei im Finale der Mittleren Tour, einem Zwei-Phasen-Springen, im Weltcup-Springen am Samstag erreichte er auf 11th and Bleeker mit der schnellsten Zeit im Stechen, jedoch einem Abwurf den ausgezeichneten sechsten Rang. Im Großen Preis am Sonntag kam er mit Wibo B. zudem auf den guten 10. Platz – den Sieg holte sich die Schwedin Jannike West auf Vivaldi K vor dem Niederländer Arne van Heel//Zeitzeuge und dem Deutschen Thomas Kleis/Crocant. Nichts zu gewinnen hatte leider der zweite Österreicher in Leszno, WM-Starter Hans Frischeis, der im Grand Prix mit Tamerino über Platz 46 nicht hinauskam und für den am gesamten Wochenende leider wenig lief: Immerhin durfte er sich mit Timpex Cabale am Samstag über eine Platzierung in einem Springen der Mittleren Tour freuen!

Julia Kayser in Oldenburg

Julia Kayser vertrat Österreich bei den Oldenburger Pferdetagen, die von 11.–14. November in der Weser-Ems-Halle ausgetragen wurden. Mit einem ausgezeichneten fünften Rang auf HBC Dancing Queen in einer Internationalen Springprüfung über 1,40 m holte sie sich bereits am Freitag ein schönes Erfolgserlebnis, am Samstag verpasste das Paar mit Rang 18 im Int. Zeitspringen eine Platzierung nur denkbar knapp. Im Großen Preis von Oldenburg am Sonntag reichte es leider nicht für einen Platz im Vorderfeld – zwei Abwürfe sowie ein Zeitstrafpunkt mit Valdato brachte sie schließlich nur auf Rang 33 im Endklassement. Der Sieg ging an den Amerikaner Peter Wyle auf Sanctos van het Gravenhof (0/31,94 Sek. i. St.) vor Lokalmatador Joachim Heyer/Aquino (0/34,86 Sek. i. St.) und Julia Kaysers Lebensgefährten Marc Houtzager aus dem Niederlanden, der mit Voltaire in fehlerfreien 35,52 Sekunden ins Ziel kam.

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