Tragischer Selbstmord in der Spanischen Hofreitschule

In den Räumen der Hofreitschule spielte sich ein Todesdrama ab. Foto: Spanische Hofreitschule/Archiv

Schock, Trauer und Betroffenheit in der Spanischen Hofreitschule: Bereiter Harald Bauer hat sich – wie mehrere Medien berichteten – am Montag früh in den Räumen der Hofreitschule das Leben genommen.

Die Meldung über das Todesdrama in der Hofreitschule geht derzeit um die Welt. Wie mehrere Medien – darunter www.heute.at und www.vienna.at – berichteten, hat sich am gestrigen Montag (19. September) in der Spanischen Hofreitschule in Wien ein Todesdrama ereignet: Der 43-jährige Bereiter Harald Bauer hat sich in den Morgenstunden in einem Zimmer des Reitinstituts das Leben genommen. Harald Bauer war seit 27 Jahren an der Spanischen Hofreitschule und seit 16 Jahren Bereiter.

Nähere Details dieses tragischen Vorfalls sind derzeit nicht bekannt. Ob der Selbstmord des Bereiters mit seiner beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang steht – wie dies von einigen Medien gemutmaßt wird – ist zum momentanen Zeitpunkt reine Spekulation.

Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!

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Zeichen setzen

Als praktizierender Psychotherapeut und Pferdefreund bin ich einfach nur sprachlos und betroffen über diese Tat und wünsche den Hinterbliebenen und Freunden des Verstorbenen viel Kraft für die kommenden Tage.

Bezüglich der Spekulationen über einen Zusammenhang mit etwaigen "Missständen" in der Spanischen Hofreitschule wäre ich ebenfalls vorsichtig   a b e r   wenn jemand sich gerade seinen "Arbeitsplatz" aussucht um seinem Leben ein Ende zu setzen, dann muss man zumindest ein großes Fragezeichen dahinter setzen, weshalb er gerade dort dies getan hat. Spekulationen wird es wohl noch genug geben aber eines kann mann durchaus sagen, mit dieser Tat wollte er ein ultimatives Zeichen setzen!

Das dieses "Zeichen" nicht ganz zufällig gewählt wurde,  beweist meiner Meinung auch die  inadäquate Reaktion seines Arbeitsgebers. Dieser ist - nach einem kurzen Satz des Bedauerns - nunmehr tunlichst und ausführlichst bemüht , alle Schuld oder Zusammenhänge von sich zu weisen und schreckt sogar nicht einmal davor zurück, Daten über die Kranken- und Lebensgeschichte des Verstorbenen zu veröffentlichen. Wozu soll dies gut sein und wem soll da gedient werden, wenn doch angeblich eh alles in Ordnung war und ist in der Hofreitschule?