Voltigier-Erfolg für Österreich in Aachen

Lisa Wild und Christina Leitgeb holten Platz eins im Pas de Deux-Bewerb (Foto: Julia Rau)

Beim CHIO in Aachen (9.–18. Juli) gelang Österreichs VoltigiererInnen der erste Sieg: Lisa Wild und Christina Leitgeb holte Platz eins im Pas de Deux-Finale. Im Gruppenbewerb schrammte man knapp an einer Medaille vorbei.

Seit vielen Jahren liefern Österreichs VoltigiererInnen verlässlich internationale Spitzenresultate – und auch zum Auftakt des diesjährigen CHIO Aachen sorgten die heimischen Pferde-Artisten für eine Riesensensation: Beim erstmals in Aachen ausgetragenen Pas de Deux-Bewerb gewannen Lisa Wild und Christina Leitgeb  beide Teilbewerbe und setzten sich mit der Gesamtnote von 7,884 am Ende klar durch. Platz zwei ging an die Geschwister Hannah und Joanne Eccles, letztere ist immerhin die amtierende Europameisterin (Gesamtnote 7,653). Rang drei ging an Ines Jüstock und Ann-Kristin Burmeister aus Deutschland.

Dem österreichischen Duo gelang auf Robin eine makellose Leistung! (Foto: Julia Rau)Im Damen-Einzelbewerb gelang Europameisterin Joanne Eccles die Revanche – sie holte sich nach vier Teilprüfungen mit der Gesamtnote von 8,291 den Sieg, gefolgt von der Deutschen Antje Hill (8,106) sowie der US-Amerikanerin Megan Benjamin (8,062). Beste Österreicherin in diesem Bewerb war Christa Kristofics-Binder (Longenführer Fritz Schandl), die auf den hervorragenden sechsten Rang turnte /7,793).

Im Herren-Einzel triumphierte der deutsche Kai Vorberg mit 8,473 Punkten – Europameister Nicolas Andreani aus Frankreich musste sich mit 8,422 Pkt. knapp, aber doch geschlagen geben. Auf Platz drei landete der starke Schweizer Patric Looser (8,235 Pkt.). Eine absolute Weltklasseleistung gelang Stefan Csandl (Longenführerin Michaela Scherzer), der mit 7,972 Punkten den exzellenten fünften Endrang erobern konnte.

In der Gruppenwertung holten die favorisierten Deutschen (Gruppe Bleyer-Rheinland) Rang eins vor der Schweizer Gruppe Lütisburg I und den VoltigiererInnen aus Frankreich (France). Für Österreich ging hier die erfahrene Gruppe  vom RC Wildegg an den Start – und schrammte mit einem sensationellen vierten Platz knapp an einem Podiumsplatz vorbei. Auch die zweite österreichische Gruppe Freisaal aus Salzburg schlug sich hervorragend und holte Rang sechs.

Im abschließenden Nationenpreis kam Österreichs Team auf den beachtlichen sechsten Rang, der Sieg ging hier – etwas überraschend – an Frankreich, gefolgt von Deutschland  I sowie Deutschland II.
Ergebnisse: www.chio-aachen.de

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